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„Durchbruch ...
...in eine neue Dimension“
konstatiert die Musikzeitschrift FONOFORUM und das HiFi Magazin
STEREO assistiert: „Mit seinen Plänen für eine dreidimensionale
Musikwiedergabe auf sechs Kanälen könnte Werner Dabringhaus die
DVD-Audio revolutionieren, noch bevor sie sich etabliert hat...“
MONO ist historisch!
STEREO ist gut:
Es garantiert einen vorzüglichen Logenplatz zum Konzertsaal.
Surround 5.1 ist besser:
Es weitet die horizontale Perspektive.
2+2+2 recording ® ist faszinierend.
Und das System für eine wirklich dreidimensionale Hörperspektive.
Stereo macht einsam
Der heutige Stand der Audio-Wiedergabe ist nach wie vor die CD mit
2-Kanal-Stereoton mit zwei Lautsprechern. Es gibt allerdings immer
nur einen guten Hörplatz (an der Spitze des gleichschenkligen Dreiecks)
- die nächstbesten sind direkt davor oder dahinter (was eigentlich
ziemlich unpraktisch ist) - jedenfalls überall daneben ergeben sich
die typischen Klanglöcher und Nebenmaxima, die dem Hörprofi gehörig
auf die Nerven gehen. Dabei ist - den einen optimalen Hörplatz vorausgesetzt
- eine faszinierende Klangabbildung nicht nur in der Breite, sondern
auch in der Tiefe machbar: Ein audiophiler Logenplatz mit... zwei
Dimensionen.
Die Zukunft
Aber die Zukunft für den Musikhörer sieht besser aus: Bewußt hat
man neben der DVD-Video auch eine DVD-Audio definiert und entwickelt.
Und hier ist tatsächlich ein bisher nicht gekannter Super-Klang
möglich, denn faktisch ist eine bis zu 1000-fach größere Genauigkeit
entweder in Super-Stereo oder in höchstwertigem 6-Kanal-Ton übertragbar.
Gerade die Wiedergabe mit mehr als zwei Kanälen ist für den Hörer
ein großer Gewinn: Er fühlt sich plötzlich nicht mehr in einer Loge
eingeschlossen, sondern befindet sich direkt innerhalb des Konzertraumes,
denn vor allem die hinteren Lautsprecher sind in der Lage, Raumklang
und Atmosphäre des Aufführungsortes darzustellen.
Unbestreitbar werden die neuen Techniken die CD bald ablösen – speziell
die Video-Zukunft gehört der DVD, die in hervorragender Bildqualität
ganze Spielfilme mit faszinierenden „Rundum-“ Klang- und Knalleffekten
ermöglicht.

5.1 - Lautsprecheranordnungan der linken Wand der Subwoofer
Das Surround-Format 5.1 ist eine wirklich sinnvolle Entwicklung
für den Kinobereich und ist nicht zuletzt via DVD-Video für die
Heimkinowiedergabe schon eingeführt. Dort brauchen wir den Center-Lautsprecher
und den Subwoofer für die Wiedergabe der Soundtracks der Kinofilme,
trotzdem stellt sich für den Hörer und den Produzenten Klassischer
Musik die Frage:
Muß ein Erbe aus dem Kino- und Videobereich wirklich Maßstab für
eine klassische Audio-Produktion sein?
Natürlich ist die Wiedergabe mit mehr als zwei Übertragungswegen
für den Hörer ein Gewinn. Allerdings sind Detonationen und Erderschütterungen
in den Kompositionen äußerst selten notiert... Der Nutzen des .1-Subwoofer-Tiefton-Effektkanals
(LFE) in der Klassik-Wiedergabe ist daher unumstritten: Man braucht
ihn nicht.
So sinnvoll der Center auch bei der komplexen Kino-Wiedergabe ist:
Zuhause befinden wir uns prinzipiell in der besten Hörpositon zum
Stereo-Lautsprecher-System, das uns eine definierte Instrumentenabbildung
an jedem Punkt zwischen und hinter den Lautsprechern ermöglicht
– übrigens auch in der Mitte. Hier einen zusätzlichen Center aufzustellen
bewirkt nur scheinbar eine zusätzliche „Stabilität“ des Klangbildes,
da ein eigenes Mono-Signal allenfalls einen zusätzlichen senkrechten
Strich durch das ansonsten noch genauso phasenlöcherige Stereoabbild
macht: Die beabsichtigte Erweiterung des optimalen Hörbereichs findet
nicht wirklich statt. Zwar kann man den Center beimischen, aber
wichtig ist auch er nicht.
So gesehen ist 5.1 aufgrund der speziellen Anforderungen für Musikwiedergabe
nur eingeschränkt nutzbar und in klangästhetischer Hinsicht nicht
unbedingt „klassisch“ befriedigend. Die Klangwiedergabe ist - übrigens
ähnlich der Quadrophonie - immer noch zweidimensional.
Unsere Klangwelt ist doch keine Scheibe!
Dabei sind wir alle seit Menschengedenken mit einem sehr empfindlichen
Richtungshörempfinden auch in der Vertikalen ausgestattet. So erkennt
das Ohr Schallrichtungen auch außerhalb des Blickfeldes nicht nur
seitlich, sondern auch über uns.
Tatsächlich hören wir doch, daß die Klänge der Hölzbläser über denen
der Streicher vom erhöhten Podest schallen, und dahinter steht doch
hörbar der Chor, darüber die Orgel - auch sie ist in mehrere Werke
eingeteilt, die nicht nur in unterschiedlichen Entfernungen, sondern
auch noch kunstvoll übereinandergetürmt sind... Selbst im besten
Streichquartett spielt man auf unterschiedlichem Niveau. Und wie
wichtig Deckenreflexionen für die gute Akustik sind, wußten die
antiken Baumeister ebenso, wie die Architekten der heute weltberühmten
Konzertsäle. Und warum wollen wir nicht das „Hohe Ende“ wirklich
abbilden?
Auf dem Weg zu einer natürlichen Klangwiedergabe zu Hause ist die
dreidimensionale Abbildung sicher eine wichtige und nicht zu vernachlässigende
Voraussetzung.
Mit dem von MDG entwickelten 2+2+2-recording® -Verfahren ist
es möglich, ein System anzubieten, das die natürliche dreidimensionale
Klangwiedergabe der Musik innerhalb eines dreidimensionalen Klangraumes
bietet. Und das mit nur 3 Paar Lautsprechern und einem wichtigen
Nebeneffekt: Der Hörer ist nicht mehr an die eine Hörposition gebunden,
vielmehr ergibt sich eine verblüffende Räumlichkeit und eine logische,
natürliche und stabile dreidimensionale Klangabbildung der Instrumente
von allen Plätzen innerhalb (und teilweise sogar außerhalb) des
von den Lautsprechern gebildeten Bereichs.
Das Prinzip ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Zwei Lautsprecher
stehen wie gewohnt rechts und links vorne, zwei rechts und links
hinten vom Hörer. Die dritte Dimension kommt nun durch zwei weitere
Boxen ins Spiel, die senkrecht oberhalb der beiden vorderen positioniert
werden und deren zusätzliche Höhe der Hälfte der Basisbreite entspricht.
Sie sind nach außen gerichtet und nutzen teilweise die Reflexionen
der Seitenwände. Da diese Lautsprecher nicht für die Tiefbasswiedergabe
benötigt werden, können sie wesentlich kleiner ausfallen, als die
Stereo-Hauptlautsprecher.
Die rückwärtigen Lautsprecher befinden sich (wie schon für das 5.1
Surround-System bestimmt) möglichst im selben Abstand zum Hörer,
wie die vorderen - eventuell raumbedingt geringere Abstände können
durch indirekte Strahlung der Lautsprecher gegen die Rückwand, Seitenwand
oder Zimmerdecke oder/und Wiedergabedelay ausgeglichen werden.

2+2+2 - Lautsprecheranordnung
Alle 6 Lautsprecher müssen (wie auch beim 5.1 Surround-System) gegenüber
dem Hörplatz denselbenAbstand haben und denselben Lautstärkepegel
aufweisen. Wenn dann Aufnahmen mit dem 2+2+2 recording ® –
Logo abgespielt werden, erlebt der Hörer im gesamten Hörraum eine
wirklich plastische, natürliche, dreidimensionale Wiedergabe.
Wer heute über eine hochwertige Stereoanlage verfügt, ergänze sie
mit einem der von der Industrie komplett angebotenen Surround-Lautsprecher-Systeme
zunächst zu einer 5.1-Anlage, die beiden „überzähligen“ Lautsprecher
können dann zusätzlich nach dem 2+2+2 recording ® -Verfahren
aufgestellt und genutzt werden.
Im Verstärkerbereich gibt es jetzt von verschiedenen Herstellern
die ersten 7.1-Modelle. Damit ist es ganzeinfach möglich eine Konfiguration
a) für 5.1 und eine Konfiguration b) für 2+2+2 recording ®
schaltbar zu machen.
2+2+2 recording ® ist abwärtskompatibel zu 5.1
Das 2+2+2 recording ® - Verfahren gestattet auch eine Wiedergabe
mit dem 5.1-System. Allerdings tritt die dreidimensionale Wirkung
mit all ihren Vorteilen nur auf, wenn der Hörer die beiden oberen
Zusatzlautsprecher in Betrieb nimmt.
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Alle DVDs in 2+2+2 Recordring
sind abspielbar in / auf
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Stereo
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5.1
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2+2+2
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DVD-Audio / Video Player
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DVD-Video Player
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SACD / DVD-Video Player
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